Nun ja… Ich hab es ja letzte Woche schon ein wenig angedeutet. Heute kommt das Geständnis…

Im Juli war ich ganz gut dabei mit meinem Lauftraining. Es war zwar nicht optimal, weil mir einfach zu heiß war und ich dann doch lieber andere Dinge gemacht habe, aber es war in Ordnung. Immerhin war ich im Juli ziemlich motiviert vom Badener Stadtlauf, bei dem ich Ende Juni sieben Kilometer in 50 Minuten gelaufen bin, was für mich tatsächlich ein gutes Tempo ist.

Sprinterin werde ich halt keine mehr…

Außerdem habe ich mich für einen Lauf am 15. September angemeldet. Und das hat mich natürlich auch motiviert, denn obwohl ich die sieben Kilometer gut gemeistert habe, bin ich nicht so fit, dass ich die zehn Kilometer aus dem Nichts heraus laufen kann.

Ich war im Juli also durchaus motiviert. Trotz Hitze.

Es kam der August. Und dann ging der August. Und ich ging auch. Nur blöderweise nicht Laufen… Ich habe mir im August drei Wochen frei genommen, um eine Woche im Waldviertel zu verbringen und dann von Wien aus viele Ausflüge zu machen. Die Zeit habe ich wirklich sehr genossen. Wir haben so einiges gesehen, waren viel spazieren und haben sehr viel gegessen.

Durch all die schönen Dinge, die ich unternommen habe, hatte ich aber keine Lust auf Laufen. Fast hätte ich „keine Zeit“ geschrieben, aber das wäre nun wirklich nicht richtig gewesen. 😉 Tja…

Nachdem mein Urlaub vorbei war und ich wieder gearbeitet habe, habe ich die erste Woche Histaminfasten gemacht – dazu ein anderes Mal mehr. Das Histaminfasten war kurz zusammengefasst anstrengend und ich hatte schlichtweg keine Kraft für Laufen UND Arbeiten. Dadurch blieb das Laufen auf der Strecke…

Vier Wochen.

Vier Wochen war ich also nicht laufen. Das ist lang. Insbesondere, wenn man vorher schon nicht der fitteste Turnschuh war… Das viele Spazieren hat mir zwar gut getan, aber für einen Zehn-Kilometer-Lauf ist das dann doch zu wenig Vorbereitung…

Ende August hab ich dann endlich wieder meine Laufschuhe geschnürt. Und siehe da! Es war furchtbar. 😀

Aber das war zu erwarten. Das kenne ich ja schon… Trotz schmerzenden Oberschenkeln nach drei Kilometern bin ich dran geblieben und habe geschaut, was geht und ob der Lauf Mitte September Sinn macht. In drei Wochen von Null auf Zehn ist für mich nicht ohne… Nachdem ich die letzten beiden Wochen aber wirklich brav trainiert habe und etwas mehr als acht Kilometer am Stück überlebt habe, werde ich den Lauf am Sonntag auch irgendwie hinbekommen. Gewinnen werd ich so oder so nicht und das ist auch egal. Ich freu mich jetzt jedenfalls auf die Herausforderung und die ganz neue Laufstrecke am Sonntag.

Ob ich am Sonntag den Velorun in Baden überlebt habe, erfährst du dann nächste Woche. 😉

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