Zwölf Wochen! In zwölf Wochen will ich einen Sprint-Triathlon machen. Aber irgendwie komme ich nicht so recht voran. Ich fühle mich gerade eher so, als würde ich einen Schritt vor und zwei zurück machen. Dabei sind seit meinem Entschluss, beim Sprint-Triathlon in Tulln zu starten, einige viele Wochen vergangen…

Im Oktober, als ich mich für mein neues Trainingsziel entschieden habe, war ich höchstmotiviert und begann gleich mit dem Training – dann kam der Husten und blieb recht lange.
Als er endlich wieder weg war, startete ich gleich wieder mit dem Training, aber es kamen mir oft wichtige Termine dazwischen. Mal abgesehen davon, dass meine Lauf- und Radfahrfreude im Winter ohnehin nicht sonderlich hoch ist.

Dennoch habe ich das Training so gut wie möglich durchgezogen. Teilweise war ich einfach öfter schwimmen, damit ich nicht in die Kälte raus muss.

Dann kam Weihnachten und ich war wieder mal krank. Meinen alljährlichen geliebten Neujahrslauf musste ich dadurch gleich mal ausfallen lassen.
Endlich wieder gesund stand mir mein Weisheitszahn im Weg. Der musste nämlich gezogen werden, was eine einwöchige Sportpause mit sich brachte.

Erst in der dritten Woche des neuen Jahres konnte ich endlich wieder losstarten. Aber gut, ich war motiviert und legte gleich los!

Nach nur zwei Wochen Sport kam es, wie es kommen musste… Ich war wieder krank. Zwar war ich diesmal nur verschnupft, aber auch das macht sportuntauglich. Sport und krank sein vertragen sich eindeutig nicht.

Der Schnupfen ging und kam gleich wieder und so sitze ich hier und blicke auf einige Wochen mit vielen Sportpausen zurück. Seit einer Woche trainiere ich wieder regelmäßig und bin stolz darauf, letzte Woche drei Einheiten (Laufen, Schwimmen, Yoga) geschafft zu haben. Wer also denkt, ich bin dauernd krank, weil ich – kaum gesund – wieder voll durchstarte und übertreibe: Nope. Ich geh es nachdem ich krank war immer bewusst langsam an, um meinen Körper nicht sofort zu überfordern.

Irgendwie komme ich aus diesem Krank-Gesund-Kreislauf gerade nicht raus und mein Training leidet leider darunter. Ständig muss ich neu beginnen, bevor ich überhaupt wirklich wieder angefangen habe. Das nervt einfach.

Ich hab mir schon ganz viele Tipps durchgelesen, wie man sein Immunsystem stärkt. Die Tipps reichen von gesunder Ernährung, auf die ich ohnehin achte, über Sport, den ich krankheitsbedingt ja auslassen musste, und Zitrusfrüchten, die blöderweise histaminreich sind, bis hin zu genügend anziehen, viel Schlaf und frischer Luft – alles Dinge, auf die ich auch achte, oder reichen 8 Stunden Schlaf pro Nacht doch nicht aus? 😉

Ich finde, dass ich sehr vernünftig bin und sehr auf mich achte. Trotzdem erwischt es mich im Moment immer wieder.

Das liegt wohl daran, dass ich mit den ganzen Kursen und der Schule noch mehr Bazillen ausgesetzt bin als früher. Ist ja nichts neues: Kindergartenpädagog*innen sind in ihrem ersten Jahr im Job ständig krank, ebenso wie Kinder, die neu in den Kindergarten kommen – und ihre gesamte Familie.
Lehrer*innen, die wie ich neu im Job sind, betrifft das angeblich ebenso. Aber bald ist mein erstes Schuljahr zu Ende und mein Immunsystem hoffentlich super gestärkt. 😀

Jetzt hoffe ich einfach mal darauf, gesund zu bleiben. Eine Woche hab ich schon geschafft und sie war gut! Fehlen nur mehr zwölf weitere gute Wochen, damit ich das ganze überstehe. Ich freue mich über jegliche Motivation, damit ich mich endlich anmelde! 😉

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