Fast eine Woche ist das neue Jahr jetzt alt. Das ist so der Zeitpunkt, wo viele Neujahrsvorsätze über den Haufen geschmissen werden. Einige Tapfere halten noch bis Ende Jänner durch, bevor sie darauf pfeifen. Manche schaffen es auch, sich wirklich an ihre Neujahrsvorsätze zu halten.

Nachdem aber allseits bekannt ist, dass Neujahrsvorsätze meistens nicht lang halten, habe ich keine. Obwohl ich das Gefühl, mit etwas Neuem am Anfang des Jahres starten zu wollen, sehr gut nachvollziehen kann (aus demselben Grund mache ich ja auch wahnsinnig gerne am Montag in der Früh Sport), warte ich nicht auf den 1. Jänner, um neue „Projekte“ in Angriff zu nehmen. Das wäre heuer auch echt zach gewesen bei mir, wie du gleich lesen wirst…

Nachdem der Dezember ein eher ungesunder Monat war, habe ich am 2. Jänner den ungesunden Kram von meinem Speiseplan verbannt. Wieso nicht gleich am 1. Jänner? Nun ja… Damit ich noch die Reste vom Vortag aufessen konnte. 😉 Aber am 2. Jänner hat es mir mit Schoki und Co. endgültig gereicht. Einen Monat lang ungesund essen hat mich müde gemacht, weshalb ich mich schon wieder auf all die Vitamine gefreut habe. Gleichzeitig bedeutet das gerade für mich Zuckerentzug… Wahnsinn, wie sehr sich der Körper nach Zucker sehnt und wie massiv ich meine tägliche Dosis an ungesundem Zeug gesteigert habe innerhalb eines Monats!

Nachdem ich im Dezember krankheitsbedingt wenig trainieren konnte, hatte ich große Hoffnungen für die erste Jännerwoche, aber meinen traditionellen 1. Jänner-Lauf musste ich dann gleich mal auslassen, weil ich gesundheitlich wieder (oder noch immer?) angeschlagen war. Einerseits fand ich es sehr schade, nicht wie die letzten Jahre am 1. Jänner mit all den Neujahrsvorsatzläufer*innen durch den Park kriechen zu können. Andererseits hat es ohnehin geregnet und nach einem Monat mit wenig Sport motiviert Regen nicht so wahnsinnig zum Rausgehen. 😉 Stattdessen hab ich es mir auf meinem Sofa gemütlich gemacht.

Genauso bewegungsarm geht es in der zweiten Jännerwoche weiter, weil heute mein Weisheitszahn gezogen wurde und da eine Woche lang Sportverbot herrscht. Ich will, kann aber nicht. So ist das nunmal manchmal…

Sportlich hat das neue Jahr jedenfalls nicht gestartet. Gut, dass ich keinen Neujahrsvorsatz à la „Dieses Jahr mache ich mehr Sport“ hatte oder so. 😀 Statt zu laufen und zu schwimmen genieße ich diese Woche noch mit selbstgemachtem Babybrei, der glücklicherweise besser schmeckt als er aussieht, und sonstigem weichem Essen, bevor es nächste Woche wieder topmotiviert losgeht. Juhu!

Related Post

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: