Die letzten Tage des Jahres nutzen viele dafür, ihr vergangenes Jahr zu reflektieren. Obwohl ich der Meinung bin, dass man nicht erst am Ende des Jahres Fazit ziehen, sondern immer wieder unterm Jahr innehalten und darüber nachdenken sollte, wie es im Leben so läuft, was im Moment gut passt, was veränderungswürdig ist, wo man hin möchte etc., schaue auch ich heuer gerne am Ende des Jahres zurück auf das, was in diesem speziellen Jahr passiert ist. Letztes Jahr habe ich dafür eine sportliche Statistik gepostet. Dieses Jahr macht das wenig Sinn. Du weißt, warum… 😉

Die meisten Leute denken heute über das fast vergangene Jahr nach – so wie ich eben auch. Das Problem an der Sache ist, dass viele von ihnen wehmütig zurück schauen und traurig sind.

Traurig über verpasste Chancen, das Nicht-Einhalten von Vorsätzen und Plänen, negative Erfahrungen und so weiter… Bei mir war es früher genauso, jetzt ist das anders. Jetzt bin ich einfach dankbar.

Ich blicke heute zurück auf ein unglaubliches Jahr. Es war alles anders. Neu. Aufregend.

Angefangen von einem neuen Studium über eine lebensverändernde Reise, meine Selbstständigkeit und meinen neuen Job als Lehrerin bis hin zu einem neuen Nachnamen. Das Jahr 2018 war bei mir definitiv das Jahr der Veränderungen. Ich habe geliebt, gelacht, geweint, geflucht…

Ich blicke nicht wehmütig zurück, obwohl auch ich manches versäumt und vernachlässigt habe. Denn so dankbar und froh ich über all die Erfahrungen und Erlebnisse dieses Jahr bin, so sehr weiß ich, dass 2018 auch Dinge zu kurz gekommen sind. Statt mich darüber zu ärgern, motiviert es mich viel eher fürs kommende Jahr. Sei es gesunde Ernährung, die im Dezember definitiv gelitten hat, aber im Jänner wieder in den Fokus rückt, weil ich mich nicht mehr schlapp und müde fühlen will. Sei es mein sportliches Ziel, im Juni beim Tulln-Triathlon bei der Sprint-Distanz zu starten. Ein Ziel, dem ich in den vergangenen Wochen krankheitsbedingt nicht näher gekommen bin. Sei es mein Blog, den ich in den vergangenen Monaten vernachlässigt habe, weil mein Fokus einfach bei meiner Selbstständigkeit lag…

Ich habe sogar kurz darüber nachgedacht, mit dem Bloggen aufzuhören. Neben all meinen neuen Herausforderungen und Abenteuern hatte ich schlichtweg keinen Kopf fürs Schreiben. Dann habe ich alte Beiträge im Blog, aber auch auf Instagram angeschaut und mich daran erinnert, wie viel Spaß mir das Bloggen macht. Und Sport! Auch meine Freude am Sport habe ich in den letzten Monaten irgendwie vergessen. Wie das eben so ist, wenn das Hirn über ganz neue Dinge nachdenkt und all seine Energie dafür verwendet.

Genau deshalb habe ich damals mit diesem Blog begonnen: Um mich selbst zu motivieren. Damals habe ich am Weg zu meinem ersten Halbmarathon Motivation gebraucht, um weiterzumachen, heute befasse ich mich mit viel mehr Themen und hoffe, dass ich nicht nur mich, sondern auch andere Leute (also hoffentlich auch dich) inspirieren kann. Sei es, dir und mir Lust auf Sport und gesunde Ernährung oder aufs Reisen zu machen oder offen und unaufgeregt über Körperwahrnehmung und Sexualität zu sprechen.

Ich bin also wieder motiviert. Hat also für mich schon mal sehr gut funktioniert, mein Blog. 😀

Mein Fazit für 2018: Es war wunderbar. Es war aufregend. Es war bewegend. Es war ungewohnt und neu. Es war stressig und manchmal auch überfordernd. Und es war unglaublich teuer. 😉

Für all das bin ich dankbar. Dankbar für all die Erfahrungen, die neuen Leute, die ich kennenlernen durfte, die Abenteuer, das neue Wissen, das ich mir aneignen konnte, die jahrelangen Begleiter*innen, denen ich in diesem Jahr noch näher kommen konnte. Und noch vieles mehr! Ich bin einfach dankbar und freue mich auf 2019. Weil es genauso neu, schwungvoll und abenteuerlich weiter geht. Ich bin gespannt, was alles auf mich zukommt!

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Ich wünsche dir ein tolles Ende des Jahres und einen wundervollen Start ins neue Jahr!

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