Es ist Zeit… Zeit für das fünfte meiner Top 5 Highlights an der Ostküste Australiens! Noch immer hat die Aufzählung nichts mit einem Ranking zu tun. Die Reihenfolge, wie ich meine Top 5 nenne, ist willkürlich. 🙂

Byron Bay

In Byron Bay waren wir nur für eine Nacht. Der kleine Ort hat mich in dieser kurzen Zeit aber mit seiner gemütlichen Art, den netten Bewohner*innen, den tollen Shops und Hippie-Verkaufsständen auf der Straße, dem guten Essen und der Musik, die man an jeder Straßenecke zu hören bekommt, verzaubert.

Würde das nicht schon reichen, gibt es dort einen Leuchtturm. Ja, oke, es gibt in Neuseeland und Australien einige Leuchttürme. Der in Byron Bay ist aber besonders. Er ist nämlich der östlichste Punkt Australiens!

Im Reiseführer las ich, dass der Sonnenaufgang beim Leuchtturm spektakulär sein soll. Deshalb schauten wir am Vorabend nach, wann der Sonnenaufgang sein sollte und stellten fest, dass wir um spätestens sechs Uhr beim Leuchtturm sein müssen, um den Sonnenaufgang gut zu erwischen. Das hieß um 4:30 aufstehen. Wir waren zu dem Zeitpunkt mit einem Auto mit Dachzelt unterwegs und mussten das Ding natürlich abbauen, um mit dem Auto zum Parkplatz des Leuchtturms zu fahren. Von dort aus geht es noch ein Stück zu Fuß den Hügel zum Leuchtturm hinauf.

Wir haben echt lange überlegt, ob wir das machen sollen… Ich mein, um 4:30 aufstehen ist schon eeecht früh. Schlussendlich haben wir uns aber dafür entschieden. Und gut war’s!

Um 4:30 ging es also los. Anziehen, schnell das Zelt abbauen und schon fuhren wir los – ohne Frühstück, aber mit etwas Proviant im Rucksack. Wir parkten am untersten von drei Parkplatz, weil man dort bis neun Uhr keinen Parkschein braucht – und weil wir nicht gecheckt haben, dass es noch ein Parkplatz gibt, der näher am Leuchtturm ist. Es gibt sogar ganz oben noch einen ganz kleinen, wo man allerdings immer einen Parkschein braucht und kaum Parkplätze sind.

Der Weg vom untersten Parkplatz aus war – weil wir eben ungeplanterweise dort standen – mit drei Kilometern weiter als geplant. Dadurch waren wir spät dran, weil wir nicht mit so einem langen Weg gerechnet haben. Der Weg zum Leuchttrum war also eher ein Morgensprint bergauf. Ich war aber hochmotiviert, weil ich nicht umsonst um 4:30 aufgestanden sein wollte. 😉

Verschwitzt und außer Atem kamen wir oben rechtzeitig an und konnten noch die Zeit vor dem Sonnenaufgang genießen, bevor das Spektakel losging. Und dann kam sie, die Sonne. Es war traumhaft schön. Wir waren zwar nicht alleine, aber auch nicht überrannt. Einige Läufer*innen waren da, aber eben auch Tourist*innen wie wir, die allerdings am näheren Parkplatz geparkt haben. 😀

Nachdem wir den Ausblick ausgekostet haben, ging es den längeren und schöneren Weg an der Küste  entlang zurück. Dort trafen wir ein wildes Wallaby und einige Surfer*innen, die offenbar vor ihrem Weg in die Arbeit ein wenig surfen waren.

Zurück beim Auto war erst mal Frühstückszeit. Mitten am Parktplatz schnappten wir uns eine Bank und einen Tisch und kochten uns ein Ham&Eggs, das alle, die bei uns vorbei kamen, neidisch machte. Dann kehrten wir Byron Bay den Rücken.

Das war’s!

Das waren sie, meine Top 5 Orte an der Ostküste Australiens. Aber natürlich gibt es dort noch so viel mehr zu sehen, was in meinen Top 5 zwar keinen Platz gefunden hat, dennoch erwähnt werden muss!

Sydney und die Oper, die ich von weitem schöner finde als aus der Nähe, weil man dann erst bemerkt, dass da einfach große Fliesen drauf kleben. Dafür war die Bal Gili Lightshow, bei der abends eine Lichtshow mit Musik auf einen Teil der Oper projiziert wird, atemberaubend schön.

Der Bondi Beach Coastal Walk nach Coogee Beach, der in der Nähe von Sydney jede Menge Strände und Ausblick zu bieten hat.

Melbourne mit seinem wunderschönen St. Kilda Beach und der unfassbar großen und guten Auswahl an Essen aus aller Welt. Und all die Märkte, von denen ich in Wien nur träumen kann!

Brisbane mit seinen kreativen Wochenendmärkten und der erfrischenden Lagune auf der South Bank.

Der Noosa Coastal Walk mit all den schönen Buchten und Stränden.

Die Blue Mountains mit ihrer unfassbar großen Auswahl an Wanderungen und Felsformationen wie den Three Sisters.

All die Wasserfälle, in denen man baden kann – obwohl bei uns ein paar aufgrund der Cyclonseason gesperrt waren.

Australien hat so viel zu bieten und wir kennen gerade mal einen Bruchteil davon! Was wir davon aber gesehen haben, war einfach großartig.

Related Post

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: