Lange hab ich dich auf die Folter gespannt! Nachdem ich dir drei meiner liebsten Reiseziele an der Ostküste Australiens vorgestellt habe, ist es an der Zeit, dir Nummer Vier zu verraten.

Great Ocean Road

Die Great Ocean Road mag klischeehaft sein für eine Top 5-Liste, sie darf aber schlichtweg nicht fehlen. Es ist einfach so. Wir waren zwar auch in Sydney und vielen anderen Orten, die oftmals als Top 5 genannt werden, aber diese Straße war für uns schlichtweg… überraschend und darf deshalb bei meinen Aufzählungen nicht fehlen.

Die Great Ocean Road war unsere letzte große Etappe, bevor es zurück nach Melbourne ging. Zu dieser Zeit waren wir nach etwa achten Wochen Camping schon ein wenig campingfaul. Zwei Monate Camping mit nur zwei kleineren Campingpausen von insgesamt fünf Nächten machen einfach ein wenig müde. Außerdem war es mittlerweile Spätherbst und daher schon ziemlich kalt.

Drei Grad in der Nacht im Zelt ist auch in Australien frisch. 😉

Wir kamen also eher unmotiviert bei der Great Ocean Road an. Es haben uns zwar alle im Vorhinein gesagt, wie toll die Great Ocean Road ist – wir dachten uns aber, dass wir schon so viel gesehen haben während unserer Reise, dass sie sicher nett, aber kein Highlight wird. Falsch gedacht! Sie war der perfekte Abschluss für unsere Reise.

Den Anfang macht die Great Ocean Road in Torquay, wobei wir uns echt schwer dabei getan haben, den wirklichen Anfang zu finden, weil es am Weg Richtung Torquay viele Schilder mit „Great Ocean Road“ sieht, wir sie in Torquay dann aber nicht mehr gesehen haben. Es gab Schilder, wenn man aber mal falsch abbiegt, muss man eben nach B100 Ausschau halten. Auch in Google Maps. Egal. Wir haben sie dann doch noch gefunden, diese große Straße. Und wenn man mal drauf ist, verfährt man sich nicht mehr so schnell. 😉

Dieser Bogen steht nicht am Anfang der Great Ocean Road!

Sie ist ja mit 243 Kilometern nicht so lang, die Great Ocean Road. Wir sind an Spitzentagen 400 Kilometer an einem Tag gefahren und haben uns kurz gefragt, ob wir überhaupt irgendwo an der Great Ocean Road übernachten werden.

Dann kamen aber so viele wunderschöne Aussichtspunkte, Strände und Buchten, sodass uns schnell klar war, warum man doch länger braucht und vor allem brauchen will. Alle paar Kilometer stiegen wir aus dem Auto, um irgendwas schönes zu sehen. Nur der Regen hat ein wenig genervt, aber gegen das Wetter kann man bekanntlich nichts tun. 😉

Wir sind so ziemlich überall stehen geblieben. Ich werde nicht alles aufzählen, weil man diese Orte ohnehin nicht übersieht. Anfangs habe ich versucht, eine gute Karte zu finden, auf der alle Stops eingezeichnet sind und wir nichts verpassen. Ich habe allerdings keine gefunden – mittlerweile weiß ich auch, warum.

Die Orte sind so gut beschildert, dass man sie kaum übersehen kann.

Übernachtet haben wir in Apollo Bay, das ziemlich bei der Hälfte des Weges ist. Es gibt aber mehr als genug Campingplätze am ganzen Weg.

Nur eines war nicht so super an der Great Ocean Road… Das Ende! Da steht nämlich nichts. Kein „You are now leaving Grat Ocean Road.“ oder sonst irgendein Hinweis.

Es ist erst: Schön schön schön und zack! Warnambulla. Hässlicher Ort.

Das kam ziemlich überraschend. Dort in der Nähe haben wir dann aber nochmal übernachtet, bevor es am nächsten Tag am Highway zurück nach Melbourne ging.

Sei gespannt, was mein fünfter der Top 5 Orte an der Ostküste ist und schau wieder vorbei! 🙂

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