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Wie bereits angekündigt, gibt es eeendlich etwas über Australien und unsere Abenteuer dort zu lesen. Dank Reisetagebuch und ungefähr einer Million Fotos ist das ganze gut machbar. 😉

33 Tage lang waren wir in Australien. 33 Tage voller Abenteuer. 33 Tage Neues entdecken. 33 Tage WOW.

Dabei haben wir so einiges an der Ostküste gesehen – unsere genaue Route findest du hier! Aus diesen Erlebnissen habe ich mir meine fünf Highlights ausgesucht. Die will ich dir natürlich nicht vorenthalten!

Hier kommen also meine Top 5 an Reisezielen an der Ostküste. Nachdem es allerdings unmöglich ist, sich für eines davon als Top 1 zu entscheiden, ist die Reihenfolge willkürlich und hat nichts damit zu tun, was ich am besten fand. Das kann ich nämlich beim besten Willen nicht sagen…

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Schnorcheln beim Great Barrier Reef

Fast hätten wir es nicht gesehen, das Great Barrier Reef. Der Plan war nämlich eigentlich, drei Tage auf einem Segelboot durch die Whitsunday Islands zu fahren und von dort aus beim Great Barrier Reef zu schnorcheln. Cyclon Iris hat uns da aber einen Strich durch die Rechnung gemacht – das ist nunmal das Risiko, wenn man in der Cyclonsaison reist. Die Segeltour wurde jedenfalls wetterbedingt gecancelt.

Stattdessen machten wir eine eintägige Segeltour zu Whitehaven Beach, der an diesem Tag zwar schön, aber nicht so magisch war, wie wir ihn von Fotos kannten – das Wetter war einfach nicht so traumhaft. Auch bei der eintägigen Segeltour wäre ein Schnorcheltrip dabei gewesen, der dann aber ebenfalls abgesagt wurde. Der Untergrund war durch den Cyclon so aufgewühlt, dass wir nichts gesehen hätten.

Nach den beiden gescheiterten Versuchen, zum Great Barrier Reef zu kommen, dachten wir, es wird nichts mehr und wir sehen das Reef nicht. Und das wär echt schade gewesen!

Glücklicherweise haben wir aber doch noch eine Tour gefunden – eine zum Outter Reef, wo der Cyclon nicht alles aufgewirbelt hat und die Sicht gut war. Dafür nahmen wir eine vierstündige Schifffahrt pro Richtung übers offene Meer und ganz viele speibende Asiat*innen in Kauf. Ganz ehrlich? Das war es wert. Definitiv.

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Mit dem riesen Schiff kamen wir auf einer Plattform im Meer an, wo wir unsere Schnorchelausrüstung (Stingersuit, Maske, Schnorchel, Flossen und Schwimmweste) bekamen. Und schon ging es los! Die Strömung war zwar anfangs ein wenig stark für mich Nicht-Wasserratte, aber machbar. Meine miese Taucherfahrung hat es mir zwar zwischendurch erschwert und ich hatte ein wenig Angst, meistens ging es aber sehr gut. Dank Schwimmweste musste ich ja tatsächlich keine Panik haben, zu ertrinken. Beim zweiten Schnorchelgang schwammen wir ganz knapp über dem Reef – da hatte ich dann allerdings wirklich ziemliche Panik, weil es mir zu knapp war und ich Angst hatte, etwas kaputt zu machen. Man fährt nicht zum Great Barrier Reef, das ohnehin schon mit den ganzen Umwelteinflüssen zu kämpfen hat, um etwas kaputt zu machen. Hab ich dann natürlich nicht. Aber im etwas tieferen Wasser war mir dann doch wohler. 😀

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Zwischendurch gab es natürlich auch eine Mittagspause am Schiff. Nach ein paar Stunden auf der Plattform ging es mit dem überdimensionalen Schiff wieder vier Stunden zurück zum Festland nach Airlie Beach.

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Magnetic Island

Maggie, wie die Einheimischen die Insel nennen, haben wir von Townsville aus mit der Fähre besucht. Die Hauptstraße der kleinen Insel ist 12 Kilometer lang. Man kann die Insel zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Bus oooooder – wie wir – mit lustigen Mietautos im Barbiestyle erkunden.

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Barbies Traumauto war eigentlich fahrtechnisch ein ziemlicher Alptraum, aber einfach nur geil. Es hatte die einzige Gangschaltung, die wir während unserer Reise zu Gesicht bekommen haben – und sie hat geknirscht. Aber es war wirklich lustig damit. 😀

Nicht nur wegen des lustigen Gefährts ist mir Maggie so positiv in Erinnerung geblieben, sondern weil ich dort meinen ersten Koala gehalten habe!

Ja, ich schreibe ersten, weil ich davon nicht genug bekommen habe und wir woanders nochmal einen Koala gehalten haben. Koalitytime!!! 😉

Neben Koalas kann man im Koala Village, das direkt neben einem ziemlich gemütlich aussehenden Hostel und Campingplatz liegt, auch Krokos, Schildkröten, Schlangen, Wombats und noch einige andere Tiere halten und angreifen.

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Außerdem gibt es auf der Insel frei lebende Koalas, die man aber bitte nicht hält oder angreift, sondern nur in den Bäumen sucht und anschaut. Und beim Schlafen oder Essen beobachtet. Viel mehr tun die den ganzen Tag ja auch nicht. 😀

Auch Wallabies kann man auf Magnetic Island beobachten und sogar füttern – sofern sie nicht schon total überfressen sind von dem ganzen Futter der Touristen und man das richtige Essen mitbringt. Anschauen reicht aber auch, wie ich finde. 🙂

So, das waren zwei meiner Top 5 Sightseeingtipps an der Ostküste Australiens. Nächste Woche gibt es mehr! Also schau wieder vorbei. 🙂

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3 Replies to “Australien: Meine Top 5 an der Ostküste. Teil 1!”

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