In wenigen Tagen findet mein erster Laufbewerb im heurigen Jahr statt – und auch der bisher einzig Geplante. Meine zweimonatige Reise stand mehr im Mittelpunkt als etwaige Wettkämpfe. Zurück in Wien wird sich das jetzt wieder ändern. 🙂

Aber gut, jetzt mal zurück zu diesem für mich ganz besonderen und wichtigen Lauf: Dem Österreichischen Frauenlauf! Warum er für mich wichtig ist? Ganz einfach…

Der Frauenlauf 2014 war der erste Lauf, an dem ich jemals teilnahm. Und nach diesem tollen Erlebnis damals hat mich das Lauffieber gepackt. Deshalb freue ich mich jedes Jahr sehr auf den Frauenlauf!

Im ersten Jahr bin ich fünf Kilometer gelaufen, danach waren es immer zehn. Dieses Jahr musste ich mir aufgrund meines nicht vorhandenen Lauftrainings eingestehen, dass ich die zehn Kilometer nicht so einfach schaffen werde. Nach dem Halbmarathon letztes Jahr und dem Frauenlauf einen Monat später ging es mit meiner Laufmotivation und meinem Lauftraining bergab.
Einerseits, weil ich einen Monat aus gesundheitlichen Gründen pausiert habe, andererseits, weil ich im Halbmarathontraining nicht immer darauf achten konnte, Spaß zu haben während der Läufe. Ich habe mich quasi satt gelaufen. 😀

So kam es, dass ich zwischen August 2017 und April 2018 zehn Mal laufen war. Zehn.  Mal. Ich mein, what? Echt schlimm. Dabei laufe ich doch gerne!

Gut, im März und April war ich schlichtweg auf Reisen und habe die Wanderschuhe den Laufschuhen vorgezogen. Konditionstechnisch war das durchaus in Ordnung und sinnvoll. Aber was davor los war? Dafür gibt es keine Ausrede…

Wenn ich gerne laufe, wieso war ich dann so lange so wenig laufen? Es ist leider so, dass ich, wenn ich einmal aus dem regelmäßigen Training draußen bin – und sei es nur für einen Monat – mit der Motivation von vorne anfange.

Natürlich habe ich die letzten Monate Sport gemacht, ich bin einfach nur nicht gelaufen. Ich habe mich eher auf Yoga, Poledance, Krafttraining und Schwimmen konzentriert.  Und das ist auch in Ordnung so, weil Laufen ja nicht die einzige Sportart auf der Welt ist und es Phasen gibt, wo einem das eine oder das andere mehr Spaß macht.

Dennoch finde ich, dass das Laufen für mich definitiv zu kurz gekommen ist. Ich mein, zehn Läufe… Als ich nachgezählt hab, bin ich echt erschrocken, dass es soooo wenige waren!

Das möchte ich jetzt ändern. Deshalb wird seit Anfang Mai wieder gelaufen. Im Schneckentempo und nicht besonders weit (Wie konnte ich vor einem Jahr einen Halbmarathon laufen?), aber Hauptsache, ich laufe wieder. Und es macht Spaß! Meistens. Mal abgesehen davon, dass ich noch nie besonders schnell war. 😀

Als es jedenfalls um die Anmeldung für den diesjährigen Frauenlauf ging, hatte ich ein wenig Angst.
Nicht teilzunehmen war keine Option, auch wenn ich so weit vom Lauftraining entfernt war wie seit Jahren nicht mehr. Aber zehn Kilometer? Nope. Die sind heuer nicht drin.
Mein Ego meinte zwar kurz, dass das doch echt deppert ist, sich für die fünf Kilometer anzumelden, wenn man doch die letzten Jahre die zehn gelaufen ist. Das Ego habe ich dann aber zum Schweigen gebracht. Einfach, weil ich mich mit den zehn Kilometern überfordert hätte und ich eines sicher nicht gehabt hätte: Spaß. Und der ist so wichtig beim Sport und bei Laufevents!
Klar geht es auch um Herausforderungen, aber bei einem Bewerb wie dem Frauenlauf möchte ich vor allem Spaß am Laufen haben und die Szenerie genießen.

Deshalb freue ich mich darauf, kommenden Sonntag in der Masse der anderen 32.999 anderen Läuferinnen zu stehen und zu starten. Diesmal eben ein bisschen früher – beim Fünf-Kilometer-Bewerb. Später war es mir eh immer viel zu heiß zum Laufen. 😉

 

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