Verreisen ist großartig. Wenn man aber eine längere Zeit wegfährt, bleibt etwas im Heimatland zurück: Die Wohnung. Inklusive all dem Zeug darin natürlich. Außer den paar Sachen, die man auf der Reise mit hat. Das ist aber im besten Fall nicht viel – dazu ein anderes Mal mehr!

Digitale Nomaden, die ihr Einkommen von unterwegs generieren, haben oft keine eigene Wohnung, sondern bleiben halt solange wo, bis sie woanders hin möchten. Das klingt für viele vielleicht spannend. Ich liebe aber mein Zuhause und kann mir nicht vorstellen, gar keines mehr zu haben. Mal abgesehen davon, dass wir ja sowieso „nur“ zwei Monate unterwegs sind. Wohnung ganz loswerden ist also keine logische Option. 😉 Sie aber zwei Monate einfach so leer stehen zu lassen, birgt natürlich das Risiko, sie am Ende leer vorzufinden. Das kommt natürlich auch auf die Wohngegend an. Aber selbst wenn es sicher ist, wo du wohnst, bleibt da noch die Post und etwaige Pflanzen.

Was also tun? Hier ein paar Ideen, was du während einer längeren, aber nicht ewigen Reise (wo sich das Wohnung auflösen womöglich auszahlt) mit deiner Wohnung tun kannst. Mal abgesehen von abschließen und ein gutes Schloss haben…

Pflanzen und Post!

Wenn es dir nur darum geht, dass deine Pflanzen keines grausamen Trockentodes sterben und du nicht zu einem explodierten Briefkasten zurück kehren möchtest, dann bitte liebe Nachbar_innen, denen du vertraust, um Hilfe. Vorteil ist, dass sie es halt echt nicht weit haben und deine Wohnung dadurch nicht vollkommen unbelebt erscheint. Alternativ kann man auch Freund_innen oder Verwandte um Hilfe bitten – das macht aber nur Sinn, wenn sie nicht superweit weg wohnen. 😉 Sollte es ein Pflänzchen vielleicht doch nicht überstehen, darf man aber nicht böse sein. Ich spreche aus Erfahrung. 😀

Was du mit deiner Post noch machen könntest, kannst du hier nachlesen.

So tun, als wär jemand daheim!

Zusätzlich zum vorigen Punkt oder falls du keine Pflanzen hast und auch keine Post erwartest, sind Lampen, die man per App auch im Ausland steuern kann, sinnvoll. Es ist zwar eine Investition und man muss während der Reise daran denken, die Lampen zu verwenden oder eine automatische Einstellung wählen, aber so sieht es zumindest von außen so aus, als wäre jemand da. Sogar Fernsehlicht kann so simuliert werden. Beim Verlassen der Wohnung darf man nur nicht vergessen, die Lampen aufgedreht zu lassen und nur per App zu steuern. Denn: Kein Strom, keine noch so teuren Lampen. 😉

Wir haben uns für diese* Lampen und die teuerste Nachttischlampe* der Welt, dafür aber mit coolem Lichtwecker und TV-Simulation, entschieden.

Vermieten!

Eine Option, die vor unliebsamen Eindringlichen schützen kann, ist, die Wohnung zu vermieten – beispielsweise auf AirBnB. Ein riesen Vorteil ist natürlich, dass man so auch gleich seine Reisekassa ein wenig aufbessert. Nachteil ist aber, dass man fremde Menschen in seiner Wohnung hat, die man womöglich vorher nur online kennengelernt hat. Aber gut, wenn man das Ganze über AirBnB macht, ist man zumindest versichert. Dafür muss man sich auch Gedanken über Steuern machen. Und die Nachbar_innen müssen einverstanden sein. Kläre auch ab, ob du deine Wohnung laut Mietvertrag vermieten darfst.

Oder verborgen!

Du hast so wie ich ungern fremde Leute in deiner Wohnung? Dann vermiete deine Wohnung an Freund_innen! Du verdienst dabei zwar womöglich gar nichts (Juhu, kein Nachdenken über Steuern!) oder nur ein bisschen, hast aber Menschen in deiner Wohnung, denen du vertrauen kannst. Unsere Wohnung fungiert beispielsweise zwei Monate lang als Office für zwei selbstständig tätige Freunde. So wissen wir, dass jemand da ist und ihnen ist auch geholfen. Womöglich hast du ja Freund_innen, die im Ausland wohnen, aber zwischenzeitlich „Heimaturlaub“ machen und einen Unterschlupf brauchen?

Solltest du deine Wohnung wie auch immer verborgen/vermieten, unbedingt die Nachbar_innen einweihen, falls du welche hast. Nicht, dass sie die Polizei rufen, weil da plötzlich andere Leute aus und ein gehen. 😉

Egal, ob du dich für eine dieser Ideen entscheidest oder einfach so weg fährst: Genieß deine Reise! Mach dir nicht den ganzen Tag Sorgen, was zu Hause los ist. Die Ideen oben sollen einfach nur Maßnahmen sein, damit du sorglos wegfahren kannst.

Hast du sonst noch Ideen, wie man seine Wohnung auch während längerer Abwesenheit schützt? Dann hinterlass mir doch einen Kommentar. 🙂

 

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