Es gibt Urlaube, da holt man einfach den Koffer aus dem Keller, räumt sein Zeug ein und fertig ist man mit dem Packen. Wenn man zwei Monate weg fährt und in seiner Urlaubsdestination viel herumreist, ist ein Koffer weniger praktisch. Mal abgesehen davon, dass in einem Campervan schlichtweg kein Platz für einen riesen Koffer ist. Bei solchen Reisen muss ein Rucksack her!

So wie eben bei unserer Reise

Nachdem wir keine passenden Rucksäcke haben, waren am Samstag über zwei Stunden im Outdoorgeschäft. Nicht nur wegen des Rucksackkaufs, sondern auch, um Wanderschuhe, wärmende Hüttenschlafsäcke* und nicht-stinkende Wandersocken zu kaufen. Eine Stunde davon haben wir mit der Auswahl der richtigen Rucksäcke verbracht. So ein Rucksack ist – wenn man ein stabiles Modell haben möchte – nicht gerade günstig und man kauft sowas im Normalfall nicht täglich. 😉

Nach langem Überlegen haben wir uns dann für folgende Rucksäcke entschieden:

  • Einen großen 55 Liter-Rucksack in Schwarz, den man wie einen Koffer öffnen kann, und der vorne einen kleinen Rucksack (15 Liter) befestigt hat, den man als Handgepäck oder als Tagesrucksack verwenden kann. Wir haben ihn zwar im Outdoorgeschäft gekauft, hier findest du ihn aber auf Amazon*.
  • Einen etwas kleineren Rucksack (50 Liter) in Aubergine*, den man ebenfalls in der Mitte öffnen kann. Er wurde extra bestellt, weil ich den im Geschäft verfügbaren grünen Rucksack nicht schön fand. Und wenn man schon so viel Geld ausgibt… Naja…
  • Einen 28 Liter-Rucksack*, mit dem wir Tageswanderungen machen können. Er kann im großen Fach in zwei kleine Fächer unterteilt werden, sodass Wasserflasche und Kamera nicht in einem Fach herumkugeln müssen.

So viel zu unseren Rucksäcken. Aber wie findest du deinen perfekten Rucksack? Immerhin gibt es ja nicht DEN perfekten Backpack. Er muss zu dir, deinen Ansprüchen und deiner Reiseplanung passen. Nicht zu meinen. 😉

Die Größe ist manchmal doch alles!

Zuerst einmal solltest du entscheiden, wie groß dein Rucksack in etwa sein sollte. Überleg dir vorab, was du während der Reise brauchst und was du in etwa unternehmen möchtest. Allgemein gilt aber: Nimm nicht zu viel mit, sonst schleppst du dich zu Tode und bist während deiner Reise nur genervt.
Für ein wärmeres Land reichen etwa 55 Liter. In kälteren Ländern kannst du ruhig einen 60 bis 70 Liter-Rucksack nehmen, wenn notwendig. Vielleicht schaffst du es aber, sparsam zu packen, wodurch ein kleinerer Rucksack reicht. Insbesondere, wenn du wirklich viel herumfährst und die Sachen nicht einfach im Auto transportierst, solltest du sparsam packen. Dazu bald mehr!

Wie kommt das ganze Zeug in den Rucksack rein?

Anschließend überleg dir, wie du den Rucksack am liebsten befüllen möchtest. Für uns war recht schnell klar, dass wir ihn wie eine Reisetasche öffnen möchten. So können wir auf engstem Raum – also unserem Campervan – Ordnung halten und finden trotzdem unser Zeug.
Wer damit klar kommt, ihn nur von oben und unten befüllen zu können, hat eine größere Auswahl als wir – unsere war aber auch ausreichend, sonst wären wir nicht eine Stunde lang im Geschäft gestanden. 😀

Fächer im Backpack sorgen dafür, dass man nicht alles in einem Fach herumkugeln hat und nichts mehr findet. Zu viele Fächer führen allerdings dazu, dass man sich nicht mehr merkt, wo was ist und man seinen Tag damit verbringt, alle Fächer aufzumachen und Sachen zu suchen.

Übrigens sorgen diese Kleidertaschen* für noch mehr Ordnung und Platz, indem alles schön zusammengepresst wird. 😉

Nasse Kleidung nervt!

Achte darauf, dass dein Rucksack wasserabweisend ist oder einen Regenschutz hat. Natürlich gibt es Backpacks, die auch ohne Regenschutz wasserfest sind – die sind aber natürlich teurer. Das macht aus meiner Sicht nur Sinn, wenn du in ein Land reist, in dem du mit viel Regen rechnen solltest. Aber das kannst du sicherlich selbst entscheiden. 🙂

Safety first!

Es ist praktisch, wenn der Rucksack zwei Verschlüsse hat, damit du ein Schloss zum Zusammenschließen verwenden kannst.

Komfort muss auch sein!

Wenn man einen Rucksack öfter oder auch mal länger herum trägt, sind Rücken- und Hüftpolster ein Muss. Sonst wird es so richtig unbequem… Es gibt da echt so einige Tragesysteme, also teste dich durch. Stell dir den Rucksack beim Aussuchen im Geschäft genau so ein, wie er gehört und richtig sitzt. So findest du die richtige Variante!

Und was soll der Spaß kosten?

Tja… Unsere beiden großen Rucksäcke lagen zwischen 150 und 230€. So ein Markenrucksack kostet halt leider einiges und muss auch viel durchmachen. Es hätte übrigens nicht weniger gekostet, sie online zu bestellen. Außerdem hätten wir sie so nicht testen und hautnah vergleichen können.

 

Hast du auch noch Tipps, wie man den für sich richtigen Rucksack findet? Dann erzähl mir davon!

 

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One Reply to “Rucksack: So findest du deinen wichtigen Reisebegleiter!”

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