Die Yoga-Website Do You Yoga veranstaltet derzeit eine Yogachallenge. 30 Tage lang bekommt man in der Früh ein zehnminütiges Yogavideo per E-Mail zugesendet – natürlich gratis. Ziel ist es, das Training aus den Videos einmal täglich zu absolvieren.
Von meiner Trainerin Dani motiviert, mache ich auch mit. Wer mir auf Instagram folgt, weiß das schon. Dort poste ich nämlich immer wieder Fotos von der Challenge.

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Die Fotos entstehen übrigens nach der zehnminütigen Yogapraxis, weil ich mich währenddessen allein auf mich und die Übungen konzentrieren will und keine Lust habe, Fotos zu machen. Ich glaube, du verzeihst mir das, oder? 🙂

Nun ist es ja so, dass es beim Yoga darum geht, zu sich zu finden, achtsam mit sich umzugehen, auf die Atmung zu achten, den Kopf frei zu kriegen und endlich mal nicht im Wettkampf gegen den Rest der Welt zu stehen. Wieso also eine Challenge? Und warum mach ich da überhaupt mit?

Ja, Wettkämpfe haben beim Yoga wirklich nichts verloren und ich habe recht schnell ein paar Instagram-Seiten wieder „unfollowed“, weil sie dort andauernd irgendwelche gekünstelten Posen gepostet haben. Das hat mir recht schnell gereicht. Ich hab keine Lust, mir andauernd irgendwelche viel zu dünnen, vermutlich bearbeiteten Menschen in unrealistischen, merkwürdigen Posen und Knoten anzusehen. Ich folge lieber Leuten, die Einblicke in ihre echte Yogapraxis zeigen. Das motiviert mich mehr.

Bei der Yogachallenge kann man zwar Fotos von seiner Praxis posten – muss es aber nicht. Es geht nicht darum, jemand anderen herauszufordern oder in einen direkten Wettstreit zu treten. Die Challenge – so wie ich sie verstehe – will, dass man sich selbst herausfordert, in eine angenehme, wohltuende Yogapraxis zu finden und bietet kurze Inputs dazu. Solange es also darum geht, sich selbst zu etwas Neuem zu animieren und sich nicht mit jemand anderem messen möchte à la „Ich kriege beide Beine hinter den Kopf und wie weit schaffst du es?“, finde ich eine Yogachallenge durchaus in Ordnung. Außerdem freue ich mich ja über neue Videos und Trainingsimpulse. 😉

Mich hat an der Challenge besonders motiviert, täglich zehn Minuten Yoga zu machen und so einen Rhythmus zu finden, den ich hoffentlich auch während der zwei Monate in Neuseeland und Australien beibehalten kann. Dort werde ich vielleicht nicht viel Zeit für oder Lust auf anspruchsvolles Krafttraining oder Laufen haben, weil ich ohnehin viel Wandern werde.
Yoga ist mir aber wichtig und wenn ich es schaffe, täglich zehn Minuten zu yogieren, lässt sich das sicherlich gut in meinen Alltag dort integrieren. Meine alte Yogamatte wird auf jeden Fall einen Platz im Rucksack bekommen.
Ich meine, was gibt es Schöneres als Yoga mit schönen Stränden, Bergen oder Hobbits im Hintergrund zu machen? Eben!

2 Replies to “Die Sache mit der Yogachallenge…”

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