Ich habe nicht unbedingt einen Job, bei dem ich viel reise, aber ab und zu kommt es doch vor, wie du hier nachlesen kannst. Ein kleiner Locationwechsel ist schön, birgt aber auch das Problem, dass in den Tagen nichts mit Sport geht – könnte man meinen. Ich lass es mir dann aber trotzdem nicht nehmen. 😉 Wenn es einem wichtig ist, geht es meistens auch irgendwie.

Letztes Mal verschlug es uns in ein Thermenhotel auf Klausur, um das kommende Arbeitsjahr zu planen – näheres dazu verrate ich dir in den kommenden Wochen.
Zwei Tage, also eine Nacht waren wir in einem Hotel, in dem ich schon öfter war. Letztes Jahr waren wir auch im Winter dort und schuldbewusst schleppte ich meine Laufsachen mit – immerhin war ich damals im Halbmarathontraining. Im Winter ist die Masse an Laufsachen gar nicht so ohne… Laufschuhe, Thermolaufhose, Unterleiberl, Sport-BH, T-Shirt, Thermolaufpulli, Halstuch, Haube, Handschuhe, Laufuhr… Ur mühsam. Damals war es mir das aber wert, weil ich nicht zwei Tage aufs Training verzichten wollte und es ja auch Spaß macht, in einer neuen Gegend laufen zu können.
Diesmal hat es mich aber überhaupt nicht gefreut, mich im dunklen Zimmer leise anzuziehen, während meine Kollegin schläft, und im Nebel und Gatsch zu laufen. Mal abgesehen davon, dass wir ja auch nicht grad früh ins Bett gehen bei der Klausur… 😉

Deshalb entschied ich mich diesmal für eine Einheit Yoga im Hotelzimmer. Meine Kollegin A. machte auch mit und brachte die zwei Yogamatten von zu Hause mit. Ich bin ja froh, dass das Hotelzimmer mit 36 Quadratmetern größer war als meine erste eigene Wohnung. Sonst wären wir uns da zu zweit mit den Yogamatten nie ausgegangen.

Vorm Frühstück schlüpften wir in unsere Yogasachen – einen Sport-BH und eine Yogahose, mehr braucht man nicht. Dadurch musste ich eindeutig weniger mitschleppen als für einen Winterlauf. 😀

Wir entschieden uns für einen 45-minütigen Yoga Flow. Zwischen uns und den Matten stand das Notebook mit Adriene von Yoga With Adriene.
Anfangs hatte ich Angst, nicht richtig entspannen zu können und loszulachen, weil ich es nicht gewohnt bin, mit jemand anderem mein Youtube-Yoga-Workout zu machen. Es klappte aber alles gut, was sicherlich damit zu tun hat, dass auch Kollegin A. gerne Yoga macht. Nur am Ende als Adrien meinte, man könne sich die Hand geben, wenn man gemeinsam trainiert hat, mussten wir lachen – weil ich nur zu A.s Fuß kam und einfach den nahm. 😀

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3 Replies to “Yoga auf Reisen: Einfach machen!”

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