…wird es zach. Besonders 10 Wochen vor meinem ersten Halbmarathon. Aber ich fange von vorne an, sonst kennst du dich ja nicht aus:

Seit ein paar Wochen merke ich, dass mein Tempo echt mies ist. Die 7er-Pace erreichen? Ja! Sie halten? Nope… Schneller laufen? Vergiss es… Wirklich frustrierend in Anbetracht dessen, dass ich seit Juni 2016 brav trainiere. Anfangs dachte ich, es liegt an meinem Körper (Muskeln und/oder Ausdauer). Meine Trainerin D. hat daraufhin meine Tempoläufe etwas verändert. Auch beim Essen habe ich ein bisschen herumprobiert und esse jetzt am Vorabend die 1,5-fache Menge Kohlenhydrate, weil ich ja meistens vormittags laufe. Körperlich merke ich dadurch Unterschiede. Da sieht man wieder, wie wichtig Essen ist… 😉

Leider ist es halt nicht nur der Körper, der bei der Sache mitzureden hat. Es ist nämlich bei mir so, dass ich sehr viel nachdenke. Immer. Laufen hilft zwar beim Abschalten, nicht aber, wenn ich panisch bin und Angst habe, den Halbmarathon nicht zu packen. Dann führt das nämlich nicht dazu, dass ich schneller werde, sondern langsamer. Oder ich bleibe ganz stehen. Passiert auch immer wieder. Wirklich wirklich demotivierend. Wenn der Blick auf die Laufuhr dann auch noch eine viel langsamere Pace anzeigt als ich gefühlt laufe, frustriert mich das ungemein.

Also was tun, wenn der Körper kann, der Kopf aber nicht will? Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass mein Körper den Halbmarathon schon irgendwie packen wird. Egal, in welchem Tempo. Aber mein Hirn pfuscht immer wieder rein. Das hat am Samstag beim Dauerlauf mit meinem Partner P. dazu geführt, dass ich stehen geblieben bin und geweint habe. Ur super… Danach hat er mir meine Laufuhr weggenommen und meinen Pacemaker gespielt. Und es hat funktioniert! Es war anstrengend, aber ich hab es geschafft. Bis auf den eiskalten Gegenwind, der uns dann dazu gezwungen hat, ein Stück mit der U-Bahn heimzufahren. Ich kann es mir jetzt nicht leisten, krank zu werden.

Um auch meinen Kopf zu trainieren, mache ich seit ein paar Wochen Mentaltraining*. Ich bin noch bei der Standortbestimmung und Analyse meiner Laufmotivation. Ich habe somit noch einen längeren Weg vor mir. Es wird aber schon ein bisschen besser. Beim Mentaltraining gilt ja dasselbe wie beim Laufen: Schritt für Schritt ins Ziel!

Ich freue mich übrigens über deine Tipps! Also nur her damit. 🙂

 

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4 Replies to “Wenn Hirn und Körper nicht zusammenarbeiten…”

  1. Vielleicht hilft es dir ja, wenn du dir beim Laufen eine fiktive Geschichte, die nichts mit deinem Leben zu tun hat ausdenkst und sie bei jeder Laufeinheit weiterspinnst. Dann hast du keine Zeit mehr für negative eigene Gedanken ;). Das mach ich auch manchmal und mir hilft es 🙂

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