Heute ist es so weit… Mein Kalender hat mich geweckt mit den Worten „Noch 12 Wochen bis zum Halbmarathon“. Yay! Angst. Aaah!

Warum ich mich entschieden habe, einen Halbmarathon zu machen und wie es mit meinem sportlichen Werdegang allgemein war, kannst du in den anderen Posts herausfinden. Hier soll es aber erst einmal darum gehen, wie es derzeit bei mir im Training läuft.

Ich trainiere seit Juni 2016 mithilfe der Trainingspläne meiner Trainerin D. Sie hat sich sehr um meine Grundlagenausdauer gekümmert. Auch die Stärkung des Core-Bereiches war wichtig und hat sehr viel geholfen. Warum das wichtig ist? Wer 21km am Stück laufen will, ohne nachher einen kaputten Rücken zu haben, sollte nicht wie Quasimodo herumrennen, sondern stabil sein.

Seit Anfang des Jahres hat D. mein Trainingspensum deutlich erhöht. Logisch, aber insgeheim glaub ich ja trotzdem, dass sie versucht, mich umzubringen.

Ach nein, sie ist supermotivierend und alles. Es ist eher mein Lesekönnen, das dann zu Überraschungen führt. Wenn man nämlich den Trainingsplan nur überfliegt, kann es zu folgendem Szenario kommen: 50 Minuten Krafttraining. Anschließend Ergometer. Ich dachte natürlich, es geht nur um ein gemütliches Ausradeln. Erst während ich radelte, fiel mir auf, dass es eigentlich um eine 50 Minuten Einheit ging, die Intervalltraining enthielt. Upsi! Aber es lief gut. Mittlerweile hab ich mich dran gewöhnt und es macht Spaß.

Du fragst dich vielleicht, wie so eine Trainingswoche bei mir aussieht… 3 bis 5 Einheiten zu je ca. 1,5 Stunden. 3 Einheiten gibt es nur alle 4 Wochen in der Regenerationswoche. Geilste Woche ever! Alle anderen Wochen sind immer etwas unterschiedlich, sonst wird es ja fad. Im Groben sieht es aber so aus: Einmal Kraftausdauer (Slingtrainer, anschließend Ergometer im Moment), ein Dauerlauf, ein Fahrtenspiel oder Intervalllauf, einmal Yoga. Was Yoga mit Laufen zu tun hat? Das verrate ich ein anderes Mal. 😉

In der Killerwoche aka. 5 Einheiten pro Woche darfst du dir das ODER bei Intervall oder Fahrtenspiel zu einem UND umdenken. Oder zwei Dauerläufe. Zumindest fühlt man sich nach der Killerwoche ziemlich mächtig. Und hinig. Außerdem motiviert einen die darauf folgende Regenerationswoche aka. zwei chillige Dauerläufe und einmal Sensomotorik. Was es mit Sensomotorik auf sich hat, erkläre ich auch erst etwas später…

Falls du nicht weißt, was ein Fahrtenspiel sein soll: Lass dich vom Namen nicht täuschen. Mit gemütlich Spielen hat das Teil nämlich nichts zu tun… Es geht darum, mit dem Tempo zu variieren. Man läuft beispielsweise 10 Minuten lang eine Pace von 7, dann 10 Minuten eine Pace von 6:45 und so weiter…

So sieht es ungefährt gerade bei mir aus am Vormittag und Wochenende. Nur im Notfall auch abends. Dank meiner komischen Arbeitszeiten gehe ich glücklicherweise selten nach der Arbeit laufen. Da ist es nämlich gerade wäh, kalt, nass und dunkel. Wenn es aber nicht anders geht, mopse ich P.s fancy Stirnlampe und schau, dass ich nicht auf einer bösen Eisplatte im Park ausrutsche.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: